
Gänsefüße frieren nicht... Graugans *Anser anser*
Zwischen einigen anderen Entenarten hält sich auch eine Graugans an der eisfreien Stelle des Gewässers auf, an dem wir fotografieren. Sie sieht ein wenig unbeholfen aus, wie sie da an der Eiskante steht - x-beinig und fast ein wenig schüchtern, dazu gut genährt. Man mag ein wenig über sie lachen... Dabei haben Entenvögel uns Menschen einiges voraus - zumindest in einigen Bereichen: Mit ihren Füßen frieren sie zum Beispiel nicht am Eis fest! Ähnlich wie auch Pinguine haben Entenvögel in den Füßen eine ziemlich intelligente Art der Durchblutung: Venen (Adern, die zum Herzen führen) und Arterien (Adern, die vom Herzen weg führen) führen in den Beinen dicht beieinander vorbei und fungieren sozusagen als Wärmetauscher. Das vom Herzen kommende warme Blut wird durch das zum Herzen aufsteigende, aus den Füßen kommende, Blut heruntergekühlt, bevor es die Füße erreicht, während das kalte aufsteigende Blut nach dem Prinzip im Gegenzug angewärmt wird. Gänse haben also eigentlich immer kalte Füße. Das Eis, auf dem sie stehen, wird durch die fehlende Körperwärme nicht angetaut, so dass es auch nicht wieder gefrieren und die Gans damit auch nicht festfrieren kann. Wir Menschen hätten in derselben Situation dagegen ein echtes Problem! |
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Bild-ID: |
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Name des Albums: | Entenvögel |
Schlagwörter: | Anser anser Anser Graugans Greylag Goose Graylag Goose Grauwe Gans Oie cendree Ánsar común Graugaense Feldgaense Gaense Entenvoegel Gaensevoegel Voegel alle Bilder Winter Niederrhein Gewaesser zugefroren Eis Schnee Kaelte stehend Eiskante Gaensefuesse Portraet Hochformat Februar |
Technik: | Nikon FX, 500/4.0 mit TC 1.4, ISO 320, f 5.6, 1/1.000 Sek. |
Fotograf: | Ralf Kistowski |
Aufnahmesituation: | Wildlife, ND |
Ansichten: | 1908 |