Der Rotfuchs ist eigentlich ein Einzelgänger. Zumindest meint man das, weil man bei Beobachtungen eigentlich immer nur einzelne Füchse zu sehen bekommt. Das liegt vor allem daran, dass Rotfüchse bei der Nahrungssuche nicht gemeinsam jagen, sondern jeder für sich. Auch an Ruheplätzen sind Füchse am liebsten für sich alleine. Einem Fuchs würde es ja auch kaum Vorteile - eher Nachteile bieten - wenn er zu zweit unterwegs wäre.
Daher ist auch kaum bekannt, dass Füchse eigentlich sehr soziale Tiere sind, die meist in Familiengruppen zusammen leben und sich ihren Bau und auch das Jagdrevier teilen, manchmal sogar noch mit Dachsen. Paare leben meist in monogamer Dauerbeziehung.
Einmal im Jahr sind sie aber auch außerhalb ihrer Bauten manchmal gemeinsam unterwegs - und zwar zur Paarungszeit. Die Rüden - so werden männliche Füchse genannt - sind von Dezember bis in den März hinein befruchtungsfähig, die Fähen - das sind die weiblichen Füchse - nur zwei bis drei Tage, meist zwischen Mitte Januar und Mitte Februar. In dieser Zeit folgen die Rüden den Fähen oftmals überall hin. Schließlich dürfen sie den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen. Auch um die Aufzucht und Betreuung der Jungen kümmern sich Rotfüchse gemeinsam.
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