Der viele Regen der vergangenen Tage und Wochen hat dazu geführt, dass in den kümmerlichen Auwaldresten, die es am Rhein noch gibt, das Wasser hoch steht.
Dem Auwald schadet das nicht. Ein gesunder Auwald ist mit seinen Bewohnern auf stark wechselnde Wasserstände eingerichtet. Die Wurzeln der Pflanzen und Bäume vertragen die Staunässe und die Tiere flüchten bei Bedarf auf höher gelegene Bereiche. Unterirdische Fuchs- oder Kaninchenbauten, die mit Wasser volllaufen könnten, gibt es hier nicht.
Insbesondere viele Klein- und Kleinstlebewesen, aber auch z.B. Amphibien benötigen die wechselnden Wasserstände sogar zum Überleben. In Tümpeln, die vom Hochwasser oder auch vom hohen Grundwasser regelmäßig gefüllt werden, finden sie Laichplätze und Rückzugsorte.
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