
der Wald stirbt... Fichte *Waldsterben* , kranke Fichten, Detailansicht des Stammes eines abgestorbenen Baumes
Die Rinden der vom Borkenkäfer befallenen Bäume - es sind vor allem Fichten - platzen großflächig vom Stamm ab. Am kahlen Stamm sind die Fraßgänge und Eiablage-Kammern der Käfer zu sehen. Die Nadeln der Bäume sind trocken und rieseln zu Boden. Anfangs waren es nur einzelne Bäume oder auch kleinere Flächen, mittlerweile sind es ganze Wälder, von denen nur noch die toten Baumgerippe geblieben sind. Im Sauerland ist es vor allem der Buchdrucker, eine von den drei verschiedenen Borkenkäferarten, die sich in den letzten vier Jahren so massenhaft vermehrt und den Wald geschädigt haben. Aus der Brut eines einzelnen Borkenkäferweibchens können innerhalb eines einzigen Jahres weit mehr als 100.000 Nachkommen entstehen. Aus der Population eines einzelnen stark befallenen Baumes können sich zum Folgejahr mehr als 1,5 Milliarden Käfer entwickeln. Natürliche Feinde können die Vermehrung der Käfer nicht aufhalten. Dabei sind Borkenkäfer sehr kälteresistent und überleben auch tiefe Frosttemperaturen. Die Käfer selbst überleben meist im geschützten Bodenbereich, Larven und Puppen unter Baumrinde. Borkenkäfer können bis zu zwei Jahre alt werden. Nur gesunde, ausreichend robuste Bäume haben eine Chance, sich ihnen zu widersetzen. |
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Bild-ID: |
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Name des Albums: | Landschaften / Impressionen |
Schlagwörter: | Picea abies Picea Fichte Waldsterben kranker Wald Detailansicht Fichtenstamm Baumstamm Borkenkaefer Kaeferfrass Borkenkaeferfrass Borkenkaeferbefall Balver Wald Sauerland Deutschland Nordrhein-Westfalen NRW alle Bilder Hochformat Sommer Juni |
Technik: | Nikon FX, 24-70/2.8, ISO 400, f 7.1, 1/250 Sek. |
Fotograf: | Ralf Kistowski |
Aufnahmesituation: | ND |
Ansichten: | 709 |