im Doppelpack... Lachmöwe *Chroicocephalus ridibundus* am Strand der Ostsee
Bis vor kurzem haben wir uns um Lachmöwen nur wenige Gedanken gemacht. Wir waren gewohnt, die Art ziemlich regelmäßig beobachten zu können, vor allem in den Wintermonaten sogar in recht großen Stückzahlen auch hier bei uns im Rheinland.
Dann hat uns jedoch ein Artikel in einer Fachzeitschrift überrascht. Darin wurde beschrieben, dass die Populationen in den letzten Jahren massiv eingebrochen sind und angestammte Brutkolonien vielerorts verschwunden sind. Kaum eine andere Vogelart soll in den vergangenen Jahren einen so deutlichen Bestandsrückgang erfahren haben wie die Lachmöwe.
Als mögliche Gründe werden zum einen Nahrungsknappheit durch Intensivierung der Landwirtschaft (weniger Regenwürmer) und Überfischung (weniger Kleinfisch) angegeben, zum anderen zugenommener Prädatorendruck durch Fuchs, Waschbär, Mink und Wildschwein.
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