mit Resten vom Bast am Geweih... Rehbock *Capreolus capreolus* inmitten einer Blumenwiese
Ein Rehbock steht inmitten auf einer üppig blühenden Wiese inmitten einem Meer aus weißen Blüten. An den Spitzen seines Geweihs hängen noch Reste vom Bast und tatsächlich sehen die Geweihspitzen danach aus, als ob er gerade erst frisch gefegt hat.
Die samtartige Basthaut versorgt das Geweih während des Wachstums mit Mineralstoffen. Wenn das Geweih fertig ausgebildet ist, stirbt die Haut ab, wird spröde und von den Tieren an Büschen und Bäumen abgerieben. Normalerweise erfolgt der "Frühjahrsputz" beim Rehwild im April und ist Anfang Mai bereits abgeschlossen. Unsere Aufnahme hier entstand dagegen Mitte Juli, weshalb uns die Beobachtung des erst so spät gefegten Geweihs ein wenig verwundert.
Den Kopfschmuck des männlichen Rehwildes als Geweih zu bezeichnen, ist im übrigen korrekt, auch wenn viele Jäger immer wieder von Gehörnen sprechen. Rehwild wirft die Stangen in jedem Jahr ab, was für ein Geweih typisch ist. Nur wenn der Kopfschmuck nicht abgeworfen wird und ein Leben lang weiter wächst, spricht man von einem Gehörn.
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