
kennenlernen oder eine Geschichte mit "Happy End"... Wanderfalke *Falco peregrinus*
Der Blick in den Nistkasten der Wanderfalken bringt Ungewöhnliches zutage. Einer der Jungfalken ist wesentlich größer als alle anderen. Ist er in seiner Entwicklung etwa um so vieles weiter als seine Geschwister? Die Antwort ist einfach: Es ist zwar durchaus normal ist, dass junge Wanderfalkengeschwister unterschiedlich weit entwickelt sind. Zwischen dem Schlupf der jeweiligen Küken liegen meist ein, zwei Tage, so dass das älteste Küken durchaus mal eine Woche und mehr älter sein kann, als sein jüngstes Geschwister. Zudem zeichnet sich auch der Größenunterschied zwischen den Geschlechtern relativ früh (gut erkennbar ab dem ca. 20'sten Tag) ab. Hier ist die Situation jedoch eine andere: Der sehr viel weiter entwickelte Jungvogel stammt von einem Brutplatz. Er war dort aus dem Nest gefallen und musste versorgt werden. Jetzt ist er wieder fit, doch der Horst (eine Nisthilfe), aus dem er stammt, ist nur schwer zu erreichen. Somit wurde entschieden, ihn in einen besser erreichbaren "Ersatzhorst" zu setzen, damit er dort natürlich weiter aufwachsen kann. Von den Altfalken wurde er vom ersten Moment an angenommen und auch mit den jüngeren "Stiefgeschwistern" gab es keine Probleme, wie regelmäßige Beobachtungen ergaben. Alle vier jungen Wanderfalken sind einige Wochen später gesund und kräftig ausgeflogen. |
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Bild-ID: |
18170
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Name des Albums: | Greifvögel |
Schlagwörter: | Falco peregrinus Falco Wanderfalke Duck Hawk Peregrine Falcon Falken Greifvoegel Voegel alle Bilder Greifvogel Jungvogel Nestling Kueken Nistkasten erfolgreiche Brut zugesetzt aufgepaeppelt Schutzmassnahme Wanderfalkenschutz Hochformat Sommer Juni |
Technik: | Nikon FX, 24-70/2.8, ISO 1.600, f 6.3, 1/250 Sek. |
Fotograf: | Ralf Kistowski |
Aufnahmesituation: | Wildlife, ND |
Ansichten: | 1019 |