Es ist immer wieder beeindruckend, zu sehen, wie dünne Ästchen den verschiedenen Vogelarten ausreichen, um darauf zu sitzen. Hier ist es ein Kragenhuhn, das wir hoch oben in einem Baum - einer Espe - entdeckten. Die zur den Raufußhühnern zählenden Kragenhühner haben die Knospen der Espen zu Fressen gern. Die Espe ist die bevorzugte Futterpflanze der Kragenhühner. Hinaufschauen kann sich also lohnen...
Zu den Raufußhühnern zählen auch das Auerwild, das Birkwild und die verschiedenen Schneehuhnarten. Allen Raufußhühnern ist gemein, dass sie die kalten und schneereichen Winter in ihren Lebensräumen mit äußerst nährstoffarmer Kost wie Tannenadeln und unreifen Knospen überstehen können. Um die Verdauung des Futters zu erreichen, fressen Raufußhühner kleine Steinchen, wie sie sie z.B. an Straßenrändern finden. Die Steinchen funktionieren in den Mägen als Mahlsteine, zwischen denen die holzige Nahrung zerkleinert wird, so dass die enthaltenen Nährstoffe freigesetzt werden.
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